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Heat protection in hospitals : Identifying feasible measures to reduce the heat burden at the workplace

DOI zum Zitieren der Version auf EPub Bayreuth: https://doi.org/10.15495/EPub_UBT_00008929
URN zum Zitieren der Version auf EPub Bayreuth: urn:nbn:de:bvb:703-epub-8929-1

Titelangaben

Seiffert, Annika:
Heat protection in hospitals : Identifying feasible measures to reduce the heat burden at the workplace.
Bayreuth , 2026 . - VI,371 S.
(Masterarbeit, 2025 , Universität Bayreuth, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)

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Abstract

Due to climate change, an increase in mean air temperature and the number of hot days is pro-jected for Germany. In this context, hospitals are particularly impacted by the increase in heat-related diseases due to the increased workload and challenging working conditions. Therefore, protective measures for hospital employees need to be implemented. However, since recommendations for heat protection and model heat action plans (HAPs) for hospitals have only recently been published, this thesis aims to identify recommended measures and assess their practical feasibility. Therefore, the primary research question is: What are the most feasible measures for reducing the indoor heat burden in hospitals? Given the heat burden on hospital staff, the focus in answering the research question is on measures for employees. For this purpose, literature on available recommendations was compared and seven expert in-terviews with heat protection officers from hospitals were conducted. The interviews were then qualitatively analyzed according to Braun & Clarke’s (2006) thematic analysis. Additionally, studies on the effectiveness of selected measures for employees were analyzed. While the comparison of recommended measures showed that the focus was rather on patients compared to employees, this distribution was also reflected in the HAPs of the interviewed hospitals. Moreover, the expert interviews showed that the implementation of these measures is still in its early stages. This was mainly explained by limited financial resources, a shortage of employees, and a lack of awareness regarding the need to adapt to heat. Factors reported to support the implementation of heat protection are cooperation within and between hospitals as well as the binding requirements of the Technical Regulations for Workplaces. Moreover, or-ganizational measures that require little money and bureaucracy were named as easy to imple-ment. While studies showed that the adjustment of work clothes and working hours can reduce employees' heat burden, resource limitations were identified as a challenge for this. Overall, the results of the thesis can be used by hospitals to plan heat protection measures, as well as by political decision-makers to provide the needed support for the implementation of model HAPs.

Abstract in weiterer Sprache

Für Deutschland wird ein klimawandelbedingter Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur und der Zahl heißer Tage prognostiziert. Die Zunahme hitzebedingter Erkrankungen wird Kran-kenhäuser aufgrund der erhöhten Arbeitsbelastung und den herausfordernden Arbeitsbedingun-gen in besonderem Maße betreffen. Daher ist die Umsetzung von Schutzmaßnahmen für Kran-kenhauspersonal notwendig. Da erst vor kurzem Hitzeschutzempfehlungen und Musterhitzeschutzpläne (HAPs) für Kran-kenhäuser veröffentlicht wurden, ist das Ziel dieser Arbeit empfohlene Maßnahmen zu identi-fizieren und ihre praktische Umsetzbarkeit zu analysieren. Dafür lautet die primäre Forschungs-frage: Welche Maßnahmen sind am geeignetsten, um die Hitzebelastung in Krankenhäusern zu verringern? Angesichts der Hitzebelastung des Krankenhauspersonals wird bei der Beantwor-tung der Fragestellung ein Fokus auf Maßnahmen für Mitarbeitende gelegt. Für die Beantwortung der Frage wurden Literatur zu Maßnahmenempfehlungen verglichen und sieben Experteninterviews mit Hitzeschutzbeauftragten aus Krankenhäusern durchgeführt. Die Interviews wurden anschließend qualitativ anhand der Thematischen Analyse von Braun & Clarke (2006) ausgewertet. Zusätzlich wurden Studien zur Wirksamkeit ausgewählter Maßnah-men für Mitarbeitende analysiert. Der Vergleich der empfohlenen Maßnahmen zeigte, dass der Fokus eher auf PatientInnen statt auf Mitarbeitenden liegt, was sich auch in den HAPs der interviewten Krankenhäuser wider-spiegelt. Außerdem zeigten die Experteninterviews, dass die Umsetzung der Maßnahmen noch in den Anfängen steckt. Dies wurde vor allem mit begrenzten finanziellen Ressourcen, Perso-nalmangel und einem fehlenden Bewusstsein für die Notwendigkeit sich an die Hitze anzupas-sen erklärt. Faktoren, die die Umsetzung des Hitzeschutzes unterstützen, sind Kooperationen innerhalb und zwischen Krankenhäusern sowie die verbindlichen Anforderungen der Techni-schen Regeln für Arbeitsstätten. Darüber hinaus wurden organisatorische Maßnahmen, die we-nig Geld und Bürokratie erfordern, als einfach umzusetzen genannt. Während Studien zeigten, dass Anpassungen von Arbeitskleidung und Arbeitszeiten die Hitzebelastung des Personals ver-ringern können, wurde hierfür ein Mangel an Ressourcen als Herausforderung genannt. Die Ergebnisse der Arbeit können sowohl von Krankenhäusern zur Planung von Hitschutzmaß-nahmen als auch von politischen Entscheidungsträgern zur Unterstützung der Umsetzung der Musterhitzeschutzpläne genutzt werden.

Weitere Angaben

Publikationsform: Master-, Magister-, Diplom- oder Zulassungsarbeit
Keywords: Klimawandel

Hitzebelastung

Krankenhauspersonal

Arbeitsbelastung

Hitzeschutzmaßnahmen

Hitzeschutzpläne (HAPs)

Experteninterviews

Thematische Analyse

Ressourcenmangel

Organisatorische Maßnahmen

Gesundheitspolitik
Themengebiete aus DDC: 300 Sozialwissenschaften > 300 Sozialwissenschaften, Soziologie
300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
300 Sozialwissenschaften > 360 Soziale Probleme, Sozialdienste
600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 610 Medizin und Gesundheit
Institutionen der Universität: Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät > Lehrstuhl Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften
Fakultäten
Fakultäten > Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Sprache: Englisch
Titel an der UBT entstanden: Ja
URN: urn:nbn:de:bvb:703-epub-8929-1
Eingestellt am: 27 Feb 2026 07:38
Letzte Änderung: 27 Feb 2026 07:41
URI: https://epub.uni-bayreuth.de/id/eprint/8929

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