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The Re-implementation of Sharia in Northern Nigeria and the Education of Muslim Women 1999-2007

URN zum Zitieren dieses Dokuments: urn:nbn:de:bvb:703-opus4-11349

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Danfulani, Chikas:
The Re-implementation of Sharia in Northern Nigeria and the Education of Muslim Women 1999-2007.
Bayreuth , 2013 . - 211 S. S.
( Dissertation, 2012 , Universität Bayreuth, Kulturwissenschaftliche Fakultät)

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Abstract

This study investigates the impact of the re-implementation of Sharia on the education of Muslim women between 1999 and 2007, in four states in northern Nigeria namely, Zamfara, Kano, Bauchi and Kaduna. The study fills the research gap in the description of the status of women with respect to education under the Sharia dispensation re-introduced in 1999. Before this era, scholarly works have documented the state of female education in northern Nigeria; however, none deals directly with post re-implementation and its impact on Muslim women’s education. This period is particularly interesting because it coincides with the return of the country to democratic rule after a string of military rules. Using interviews with Sharia proponents, school administrators, women and reports from Sharia Commissions in these states, the work establishes that while Zamfara and Kano States underwent transformations in the educational sector as a result of the programs introduced by the Sharia governments, the changes in the educational domain in Bauchi and Kaduna were exceedingly triggered by the return of democracy in Nigeria after decades of military rule. The results arrived at in this study reveal interesting facets of the relationship between Sharia and the education of Muslim women. The research shows that proponents of Sharia used the premise (also supported by verses from the Qur’an and Prophet Mohammed’s teachings) that education is an important part of Islam to which both males and females have equal rights, to sell the Islamic-based educational programs introduced by the Sharia regime. Using religion to promote these programs, the predominantly male Sharia bodies, mitigate the often tough cultural practices and religious dogmas that have prevented women from having full access to formal, western education. However, the type of education offered to women under these Sharia programs is a hybrid of formal education and Islamic education which pays strict attention to such cultural and religious practices like the wearing of the hijab, the separation of males and females in schools, the teaching of practical, home craft skills such as knitting and baking to the women. So, instead of the education taking women out of the home domain in which they have been restricted in the past, it rather further maintains them while providing them access to formal education which they will hardly use in any public career.

Abstract in weiterer Sprache

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der Wiederdurchführung von Sharia in der Ausbildung von moslemischen Frauen zwischen 1999 und 2007 in vier Städten im Norden Nigerias, nämlich Zamfara, Kano, Bauchi und Kaduna. Die Untersuchung schließt die Forschungslücke in der Beschreibung des Status von Frauen in Bezug auf die Ausbildung unter der 1999 wiedereingeführten Administration von Sharia. Vor diesem Zeitalter haben wissenschaftliche Arbeiten die Lage der Ausbildung von Frauen und Mädchen im nördlichen Teil Nigerias dokumentiert; jedoch befasst sich niemand direkt mit der Post-Wiederdurchführung und ihrem Einfluss auf moslemische Frauenausbildung. Diese Periode ist besonders interessant, weil sie mit der Rückkehr des Landes zur demokratischen Regierung nach einer Reihe von militärischen Regierungen zusammenfällt. In Interviews mit Befürwortern von Sharia, Schulverwaltern, Frauen und Berichten von Kommissionen von Sharia in diesen Städten, stellt die Arbeit fest, dass während Zamfara und Kano Städtetransformationen im Bildungssektor infolge der von den Shariaregierungen eingeführten Programme erlebt haben, wurden die Änderungen im Bildungsgebiet in Bauchi und Kaduna durch die Rückkehr der Demokratie in Nigeria nach Jahrzehnten der militärischen Regierung außerordentlich ausgelöst. Die in dieser Studie erreichten Ergebnisse zeigen interessante Seiten der Beziehung zwischen Sharia und der Ausbildung von moslemischen Frauen. Die Forschung zeigt, dass um den durch das Shariaregime eingeführten Islam basierte Bildungsprogramme zu verkaufen, verwendeten die Befürworter von Sharia die Prämisse, dass Ausbildung ein wichtiger Teil des Islams ist (auch unterstützt durch Verse von Qur'an und Mohammeds Lehren), an den sowohl Männer als auch Frauen Gleichberechtigung haben.Um diese Programme zu fördern, lindern mit dem Gebrauch von Religion, die überwiegend männlichen Shariainstitutionen die häufig strengen kulturellen Bräuche und religiösen Lehrsätze, die Frauen vom vollen Zugang zur formellen, westlichen Ausbildung abgehalten haben. Allerdings ist der Typ der Ausbildung, die Frauen laut dieser Programme von Sharia angeboten wird, eine Hybride der formellen Ausbildung und islamischen Ausbildung. Diese Art der Ausbildung, hält die strengen kulturellen und religiösen Bräuche ein, wie z.B. das Tragen des Hijabs, die Trennung von Männern und Frauen in Schulen, dem Unterrichten von praktischen Haushandwerk und Sachkenntnissen wie Strickarbeit und das Backen. Anstatt die Ausbildung der Frauen aus dem Hausgebiet, in dem sie in der Vergangenheit eingeschränkt worden sind, herauszuziehen, hält sie sie eher weiter zurück. Darüber hinaus stellt sie den Frauen Zugang zur formellen Ausbildung zur Verfügung, die sie in jeder öffentlichen Karriere kaum verwenden werden.

Weitere Angaben

Publikationsform: Dissertation (Ohne Angabe)
Keywords: Islam; Recht; Islamische Erziehung; Sharia
Themengebiete aus DDC: 200 Religion > 290 Andere Religionen
300 Sozialwissenschaften > 370 Bildung und Erziehung
Institutionen der Universität: Graduierteneinrichtungen > BIGSAS
Graduierteneinrichtungen
Sprache: Englisch
Titel an der UBT entstanden: Ja
URN: urn:nbn:de:bvb:703-opus4-11349
Eingestellt am: 24 Apr 2014 14:52
Letzte Änderung: 28 Apr 2014 07:52
URI: https://epub.uni-bayreuth.de/id/eprint/147