URN zum Zitieren der Version auf EPub Bayreuth: urn:nbn:de:bvb:703-epub-9146-6
Titelangaben
Reichel, Kristoff ; Winskowski, Philipp ; Brandt, Christian:
The commercialization of football as a communication crisis? An analysis of the dissatisfaction of German fans.
In: Sport und Gesellschaft.
(16 April 2026)
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ISSN 2366-0465
DOI der Verlagsversion: https://doi.org/10.1515/sug-2026-2007
Volltext
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Abstract
The paper assesses the perceived influence of commercialization on the relationship quality with clubs and the consumer behavior of German football fans. For a deep and broad understanding, this paper combines two different methodological approaches: The quantitative approach in study 1 (N = 821) focuses on fans’ views on different aspects of commercialization. When differentiating between fan groups, active fans generally display a very critical attitude, which can also be attributed to their relationship and communication with the clubs. Therefore, the qualitative study 2 (27 interviews with club and association representatives as well as fans) focuses on communication of dynamics related to commercialization between football’s major stakeholders. The findings show that both active fans and casual spectators express an understanding for general commercialization but feel that the limit of commercialization has been reached. The fans neither feel that their opinions are considered, nor do they feel sufficiently involved in communication processes on the issue.
Abstract in weiterer Sprache
Die Studie untersucht den wahrgenommenen Einfluss der Kommerzialisierung auf die Beziehungsqualität zwischen deutschen Fußballvereinen und ihren Fans. Um ein tiefgreifendes Verständnis über die Perspektive der Stakeholder, insbesondere der Fußballfans, zu erlangen, kombiniert diese Arbeit zwei verschiedene methodische Ansätze: Der quantitative Ansatz in Studie 1 konzentriert sich auf die Sicht der Fans hinsichtlich verschiedener Aspekte der Kommerzialisierung (N = 821). Der Beitrag differnziert zwischen unterschiedlichen Fangruppen. Dabei zeigt sich eine generell sehr kritische Haltung der aktiven Fans, was vordergründig auf die Beziehung bzw. Kommunikation mit den Vereinen zurückzuführen ist. Daher konzentriert sich die qualitative Studie 2 (27 Experteninterviews mit Vereins- und Verbandsvertretern sowie Fans) auf die Kommunikation zwischen den wichtigsten Akteuren des Fußballs. Zusammengefasst zeigen die Ergebnisse, dass sowohl aktive Fans als auch Zuschauer Verständnis für eine generelle Kommerzialisierung zeigen, dennoch die Mehrheit empfindet, dass die Grenze der Kommerzialisierung erreicht ist. Die Fans haben weder das Gefühl, dass ihre Meinung berücksichtigt wird, noch fühlen sie sich ausreichend in die Kommunikation dazu einbezogen.

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