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The Veil as an Intersectional Lens into Experiences of Muslim Women : Belonging, Resistance, and Solidarity Across Contexts

DOI zum Zitieren der Version auf EPub Bayreuth: https://doi.org/10.15495/EPub_UBT_00009112
URN zum Zitieren der Version auf EPub Bayreuth: urn:nbn:de:bvb:703-epub-9112-7

Titelangaben

Assa, Shirin:
The Veil as an Intersectional Lens into Experiences of Muslim Women : Belonging, Resistance, and Solidarity Across Contexts.
Bayreuth , 2026 . - IX, 41 S.
( Dissertation, 2026 , Universität Bayreuth, Bayreuth International Graduate School of African Studies - BIGSAS)

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Format: PDF
Name: shirin_assa_intersectionality_muslim_women_veil.pdf
Version: Veröffentlichte Version
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Abstract

This dissertation reframes the veil — long spoken for rather than spoken through — as an intersectional lens into Muslim women's experiences of belonging, resistance, and solidarity across diasporic, national, and transnational contexts. Rather than treating it as a fixed cultural symbol, the project theorizes the veil as a dispositif: simultaneously a technology of self-making through which Muslim women constitute their own subjectivities, and a technology of governance through which states, communities, and feminist discourses render them precarious, legible, and disposable. This paradox is precisely what makes the veil theoretically generative. The project comprises three peer-reviewed studies. The first, a comparative literary analysis of Leila Aboulela's fiction, develops the concept of displaced belonging — tracing how the veil transforms from a marker of religious inclusion in Sudan into a sign of racialized unbelonging in the UK diaspora. The second examines Iran's 2022 Woman, Life, Freedom uprising, theorizing collective unveiling as a feminist strike that contests not only gendered law but an entire femicide machine of spatial, economic, and bodily dispossession. The third, forthcoming in Signs, develops the concept of the coloniality of the veil — the way binary readings of the veil fracture feminist solidarities — and proposes decolonizing solidarity as a framework shifting feminist practice from recognition-based empathy toward shared structural accountability. Across all three studies, belonging emerges as continuously produced and weaponized; agency as intersectionally constituted and historically situated; and solidarity as forged not despite difference but through it. Grounded in intersectionality as both analytical framework and political praxis, this dissertation offers a connective thread — across body, politics, and transnational power — toward an intersectional justice movement.

Abstract in weiterer Sprache

Diese Dissertation rahmt den Schleier — lange über ihn gesprochen, statt durch ihn — als intersektionale Linse in die Erfahrungen muslimischer Frauen mit Zugehörigkeit, Widerstand und Solidarität in diasporischen, nationalen und transnationalen Kontexten. Anstatt ihn als fixiertes kulturelles Symbol zu behandeln, theoretisiert die Arbeit den Schleier als Dispositiv: zugleich eine Technologie der Selbstkonstituierung, durch die muslimische Frauen ihre eigene Subjektivität formen, und eine Regierungstechnologie, durch die Staaten, Gemeinschaften und feministische Diskurse sie prekarisieren, lesbar machen und disponibel halten. Gerade dieses Paradox macht den Schleier theoretisch produktiv. Das Projekt umfasst drei begutachtete Studien. Die erste, eine vergleichende Literaturanalyse von Leila Abouelas Kurzprosa, entwickelt das Konzept der verschobenen Zugehörigkeit (displaced belonging) — und verfolgt, wie der Schleier in Sudan als Marker religiöser Zugehörigkeit fungiert, in der britischen Diaspora jedoch zum Zeichen rassifizierter Nicht-Zugehörigkeit wird. Die zweite untersucht den iranischen Aufstand Frau, Leben, Freiheit von 2022 und theoretisiert das kollektive Enthüllen als feministischen Streik, der nicht nur das Gesetz zur Verschleierungspflicht, sondern eine ganze Femizidmaschine räumlicher, wirtschaftlicher und körperlicher Enteignung anficht. Die dritte, erscheint demnächst in Signs, entwickelt das Konzept der Kolonialität des Schleiers — die Art und Weise, wie binäre Lesarten des Schleiers feministische Solidaritäten zersplittern — und schlägt dekolonisierende Solidarität als Rahmen vor, der feministische Praxis von anerkennungsbasierter Empathie hin zu geteilter struktureller Verantwortung verschiebt. In allen drei Studien erweist sich Zugehörigkeit als kontinuierlich hergestellt und instrumentalisiert; Handlungsmacht als intersektional konstituiert und historisch situiert; Solidarität als nicht trotz, sondern durch Differenz geformt. Verankert in Intersektionalität als analytischem Rahmen und politischer Praxis bietet diese Dissertation einen verbindenden Faden — zwischen Körper, Politik und transnationaler Macht — auf dem Weg zu einer intersektionalen Gerechtigkeitsbewegung

Weitere Angaben

Publikationsform: Dissertation (Ohne Angabe)
Keywords: veil; intersectionality; Muslim women; belonging; feminist strike; decolonizing solidarity; coloniality; Woman Life Freedom; Iran; diaspora; postcolonial feminism; racial capitalism; gender and religion; SWANA; women of color feminisms; agency; cultural studies
Themengebiete aus DDC: 300 Sozialwissenschaften > 300 Sozialwissenschaften, Soziologie
400 Sprache > 420 Englisch, Altenglisch
800 Literatur > 820 Englische, altenglische Literaturen
Institutionen der Universität: Fakultäten > Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät > Professur Englische Literaturwissenschaft und Intersektionalitätsstudien > Professur Englische Literaturwissenschaft und Intersektionalitätsstudien - Univ.-Prof. Dr. Susan Arndt
Graduierteneinrichtungen > University of Bayreuth Graduate School
Graduierteneinrichtungen > BIGSAS
Fakultäten
Fakultäten > Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät
Fakultäten > Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät > Professur Englische Literaturwissenschaft und Intersektionalitätsstudien
Graduierteneinrichtungen
Sprache: Englisch
Titel an der UBT entstanden: Ja
URN: urn:nbn:de:bvb:703-epub-9112-7
Eingestellt am: 07 Mai 2026 08:43
Letzte Änderung: 07 Mai 2026 08:44
URI: https://epub.uni-bayreuth.de/id/eprint/9112

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