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Theory and Practice of Reconciliation in Rwanda

URN zum Zitieren dieses Dokuments: urn:nbn:de:bvb:703-opus-5095

Titelangaben

Grohmann, Marcus:
Theory and Practice of Reconciliation in Rwanda.
Bayreuth , 2009 . - (Bayreuth African Studies Working Papers ; 6 )
( Bachelorarbeit, 2009, Universität Bayreuth, Kulturwissenschaftliche Fakultät)

Volltext

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Abstract

During recent years, scholars working on the peacebuilding process in Rwanda have often tended to single out specific aspects, for instance judicial responses to the genocide. Little research has been done, however, on the diversity of approaches that constitute the “reconciliation landscape” in Rwanda today. Basing itself on data from field research in 2006, this paper seeks to shed some light on the many programmes carried out in Rwanda related to reconciliation work. Emphasis is put on two case studies. While establishing a theoretical framework of the reconciliation process in the first part of the paper, the following chapters attempt to explain how this relates to the practice of reconciliation in the Rwandan context. The data collected suggest that in the face of political constraints, the Rwandan government must in part rely on civil society actors for the achievement of their goals of “unity and reconciliation”. The multitude of initiatives from actors with a wide range of motivations and approaches should be seen as complementary, while some may have to make up for the shortcomings and constraints of others.

Abstract in weiterer Sprache

Wissenschaftler, die in den letzten Jahren über den Peacebuilding-Prozess in Ruanda in den letzten Jahren gearbeitet haben, haben ihren Fokus oft auf einzelne Aspekte, wie zum Beispiel den juristischen Umgang mit dem Völkermord, gelegt. Die Diversität der Ansätze, die die „Versöhnungs-Landschaft“ in Ruanda heute ausmachen, wurde allerdings kaum untersucht. Basierend auf Daten einer Feldforschung aus dem Jahr 2006, versucht dieses Papier Aufschluss zu geben über die vielen Programme, die in Ruanda im Bezug zu Versöhnungsarbeit stehen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf zwei Fallstudien. Während im ersten Teil der Arbeit ein theoretisches Gerüst des Versöhnungsprozesses erstellt wird, versuchen die folgenden Kapitel zu erklären, in welchem Bezug dies zur Praxis von Versöhnungsarbeit im ruandischen Kontext steht. Die gesammelten Daten deuten darauf hin, dass sich die ruandische Regierung angesichts politischer Zwänge zur Erreichung ihrer Ziele von „Einheit und Versöhnung“ zum Teil auf Akteure der Zivilgesellschaft verlassen muss. Die zahlreichen Initiativen von Akteuren mit vielen unterschiedlichen Motivationen und Ansätzen sollten als komplementär betrachtet werden, wobei einige von ihnen eventuell die Mängel und Hemmnisse anderer kompensieren müssen.

Weitere Angaben

Publikationsform: Bachelorarbeit
Keywords: Rwanda; Völkermord; Versöhnung; Trauma; Friedenskonsolidierung; reconciliation; peacebuilding; genocide
Themengebiete aus DDC: 300 Sozialwissenschaften
Institutionen der Universität: Fakultäten > Kulturwissenschaftliche Fakultät
Fakultäten
Sprache: Englisch
Titel an der UBT entstanden: Ja
URN: urn:nbn:de:bvb:703-opus-5095
Eingestellt am: 25 Apr 2014 10:17
Letzte Änderung: 15 Mai 2017 10:16
URI: https://epub.uni-bayreuth.de/id/eprint/536