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Ein Rahmenwerk für das Prozessdesign zur Identifikation, Klassifikation und Umsetzung von Anforderungen - Dargestellt an der Konzeption des Prozesskonfigurators

URN zum Zitieren dieses Dokuments: urn:nbn:de:bvb:703-opus-9777

Titelangaben

Meerkamm, Stephanie:
Ein Rahmenwerk für das Prozessdesign zur Identifikation, Klassifikation und Umsetzung von Anforderungen - Dargestellt an der Konzeption des Prozesskonfigurators.
Bayreuth , 2012
( Dissertation, 2012 , Universität Bayreuth, Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik)

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Abstract

Prozessmanagement umfasst die Identifikation und Analyse der Unternehmensabläufe sowie deren Dokumentation und die Ausführung der Prozesse inklusive deren Steuerung. Dies sollte mit einer stetigen Verbesserung der Prozesse verbunden sein. Im Hinblick auf die konkrete Realisierung dieses Management-Ansatzes ist eine Fokussierung auf die Phase der Modellierung, welche die Identifikation sowie Dokumentation der Prozesse umfasst, zu beobachten. Dieser Phase geht das sog. Prozessdesign voraus. Auf Basis einer eingehenden Anforderungsanalyse erfolgt die Entwicklung und Evaluierung von Artefakten, wie zum Beispiel Konstrukte und/oder Methoden. Das vollständige Spektrum an Handlungsmöglichkeiten innerhalb des Prozessdesigns wird jedoch nur selten genutzt. Meist werden vorhandene (Standard-) Modellierungssprachen ausgewählt ohne diese in irgendeiner Art individuell zu gestalten. Dies wirkt sich oft negativ auf die Qualität der damit erstellten Prozessmodelle aus, aber auch auf die der Modellierung nachfolgenden Phasen des Management-Ansatzes wie Ausführung und Controlling. Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit wurde ein daher methodisches Rahmenwerk für das Prozessdesign entwickelt. Aufgrund der engen Kopplung an die nachfolgende Phase der Prozessmodellierung wird als Grundlage eine Meta-Modell-Hierarchie verwendet, die die Entwicklung, Anpassung sowie Definition von (Meta) Modellen vorsieht. Diese wurde explizit um eine Designkomponente inklusive der initialen Anforderungsanalyse erweitert. Damit liegt ein flexibles Vorgehensmodell für die Durchführung der Designphase vor, das dabei vor allem auch die Definition von Modellierungssprachen vorsieht. Das gesamte Rahmenwerk ist zudem nicht auf eine bestimmte Modellierungssprache oder Anwendungsdomäne der Prozesse ausgerichtet, sondern generisch konzipiert. Im zweiten Teil der Arbeit wird ein Anwendungsfall für das zuvor entwickelte Rahmenwerk vorgestellt. Aus der beispielhaft identifizierten Menge an Anforderungen wurde die des Managements variantenreicher Prozessmodelle ausgewählt und das Konzept eines Prozesskonfigurators entwickelt. Im Hinblick auf die Verwendung der variantenreichen Prozessmodelle wurde ein gestufter Konfigurationsprozess entwickelt. Dieser leitet den Anwender auf der einen Seite durch den Konfigurationsprozess, auf der anderen Seite wird ihm ein Höchstmaß an Freiheit gewährt, wann er welche variantenbezogene Entscheidung treffen möchte. Für die Darstellung der Varianten in einem Modell wurde ein bereits existierendes Konzept zur Abbildung variantenreicher Strukturen in Form des sog. mereologischen Graphen verwendet, das an die Eigenschaften von Prozessen angepasst wurde. Damit kann die gewünschte kompakte sowie strukturierte Modellierung der Varianten in einem Modell realisiert werden. Dieses Modellierungskonzept konnte als Prototyp in einem entsprechenden Modellierungswerkzeug implementiert werden.

Abstract in weiterer Sprache

Process management comprises the identification and analysis of procedures within an organization, their documentation and, finally, the execution of the processes inclusive of the monitoring and controlling which is supposed to lead to continuous improvement of these processes. With regard to the implementation of this management approach there is a focus on the phase of modeling which comprehends the identification as well as the documentation of the processes. The so called process design precedes this phase. On the basis of an exhaustive requirement analysis the development and evaluation of artifacts, for example constructs and/ or methods, takes place. The complete scope of action of process design is, however, used quite rarely. Given (standard) process modeling languages are normally selected and no individual design work is carried out. This has a negative impact on the quality of the resulting process models and the phases which follow the modeling, such as, for example, execution and controlling. In the first part of the work in hand a methodical framework for the process design has been developed. Due to the close conjunction with the subsequent modeling phase a meta-model-hierarchy, which allows for the development, adaption and the definition of (meta) models, is used as a basis. This has been extended explicitly by a design component which also includes the initial requirement analysis. By this means a flexible procedure model for the accomplishment of the design phase is available, which mainly envisages the definition of modeling languages. In addition, the framework is not focused on a particular modeling language or application domain, but is conceived generically. In the second part of this work a user case study of the previously developed framework is presented. From the requirements which have been identified and exemplified, the management of variant-rich process models has been selected. For this, the concept of a process configurator has been developed and, in order to facilitate the usage of the variant-rich process models, a staged configuration process has been developed. This, On the one hand, guides the user during the configuration process while, on the other hand, the user is accorded the maximum freedom of action concerning the point of time at which he wants to take the variant related decision. In order to model the variant-rich processes efficiently an already existing concept for illustrating variant-rich structures, the so called mereological graph, has been adapted according the characteristics of processes. With the adoption of this concept the desired compact and structured method of modeling variants in one single model could be achieved. It was finally possible to implement the modeling concept as a first prototype in an appropriate modeling tool

Weitere Angaben

Publikationsform: Dissertation (Ohne Angabe)
Keywords: Prozessanalyse <Prozessmanagement>; Prozessmanagement; Anforderung; Konfiguration <Informatik>; Varianten-Stückliste; Prozessdesign; Anforderungsanalyse; processmanagement; processdesign; requirements; variants; configuration
Themengebiete aus DDC: 000 Informatik,Informationswissenschaft, allgemeine Werke > 004 Informatik
Institutionen der Universität: Fakultäten > Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik > Institut für Informatik
Fakultäten
Fakultäten > Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik
Sprache: Deutsch
Titel an der UBT entstanden: Ja
URN: urn:nbn:de:bvb:703-opus-9777
Eingestellt am: 25 Apr 2014 06:35
Letzte Änderung: 25 Apr 2014 06:35
URI: https://epub.uni-bayreuth.de/id/eprint/253